The GrassVan und wie alles begann

GRAS AM AUTO? WIE KOMMT MAN NUR AUF SO EINE VERRÜCKTE IDEE?

 

Ganz einfach: Gar nicht, denn wir haben unseren GrassVan schon so gekauft. Mit ihm kamen wir erst auf die Idee uns selbständig zu machen. Denn so ein Unikat muss natürlich gefördert werden aber wie stellt man sowas an?

 

Im Juli 2011 ging es los. Damals noch zu zweit und mit Rucksäcken lebten wir unseren Traum von einer Weltreise. Der Plan war, innerhalb von ein, zwei oder drei Jahren einmal um die Welt zu reisen. Wie es aber unsere innere Stimme so wollte (und wir haben gelernt, auf diese zu hören) zog es uns nur langsam vorwärts. Nach knapp 3 Jahren des Weltumreisens, kam unser Sohn Max in Australien zur Welt. In Busselton, einem beschaulichen kleinen Örtchen im Südwesten von Westaustralien. Um nun zu Dritt die Weitereise der Weltreise in Angriff zu nehmen brauchten wir einen neuen Bus. Das Schicksal wollte es, dass Tobi diesen in Kunstrasen verkleideten Toyota Hiace 1985 - The GrassVan - im Internet entdeckte, damals noch liebevoll von den Vorbesitzern "Leon" genannt.

 

Wir haben ähnlich dumm aus der Wäsche gekuckt wie Du wahrscheinlich jetzt gerade. Wie? Gras? Am Auto? Ist das echt? Wie kommt man nur auf so eine verrückte Idee?

 

Mit der Nummer 1346 auf der Besucherseite, waren wir uns sicher, dass dieses Liebhaberstück schon längst verkauft sein müsste und wir haben uns schon seelisch und moralisch auf eine Absage vorbeireitet, doch das Schicksal meinte es gut mit uns bzw. waren wir wahrscheinlich auch die Einzigen, die dafür weltweit in Frage kamen. Ein Anruf und unsere bisherige Autokaufliste hatte sich um dieses außergewöhnliche Fahrzeug erweitert.

 

Es war Liebe auf den ersten Blick. "Leon" gehörte einer jungen Familie mit einem Sohn in Max´ Alter. Dementsprechend war auch schon eine passende Kindersitzverankerung angebracht und auch sonst war die Innenausstattung genau nach unserem Geschmack. Nach einem Tag des Überdenkens, wechselte Leon seinen Besitzer. Von nun an hatten wir unser eigenes kleines Zuhause, in dem man Kochen, Schlafen und sogar umher fahren kann ;-)

 

Das gute Stück kam mit uns von Perth nach Dunsborough und wurde dort auf die Schnelle innen schön weiß gestrichen und schließlich für die Abreise eingeräumt. 10 Monate und ein Kind später zogen wir aus Dunsborough weiter. Von Dunsborough nach Melbourne ging es dann in 4,5 Wochen. Zusammen mit einem belgischen Geschwisterpärchen erkundeten wir die Südküste Australiens. Von Melbourne aus ging es dann zu Dritt weiter nach Tasmanien. Irgendwann unterwegs bildete sich dann der Gedanke, dass wir unser lieb gewonnenes Zuhause nicht wieder verkaufen möchten. Für uns gab es nur eine Alternative: Der GrassVan musste nach Deutschland. Aber wie? - Gefahren werden. Taraaa! Die Idee war geboren, aber an der Umsetzung musste noch gefeilt werden. Die Heimreise und damit auch das würdige Ende einer Weltreise, nach bis dahin geschätzten sechs Jahren, sollte beginnen:

Von Australien nach Deutschland mit dem eigenen Van.

 

Doch bevor es so weit war musste erst einmal aller möglicher Papierkram geklärt werden, inklusive schlafloser Nächte und neuer grauer Haare. Zudem kam das finanzielle Wagnis und Einiges mehr, bevor der GrassVan von Sydney nach Kuala Lumpur verschifft wurde. Am 15.07.2015 war es dann so weit. Wir konnten unseren Campervan tatsächlich vom Westport-Hafen in Kuala Lumpur abholen und nun unsere Heimfahrt über Land antreten.

 

Malaysia entpuppte sich als das Geburtsland von "The GrassVan", dem dazugehörigen Projekt und unseren Produkten. Urspünglich war ein Aufenthalt von ca. 1,5 Monaten geplant, als Tourist doch dann kam alles anders...

 

...und nun haben wir unsere eigene Marke.

 

 

 

 

 


Warum heisst "The GrassVan" so?

Eigentlich sollte man meinen, dass "The GrassVan" doch eigentlich auch "Gras-Auto" heißen könnte, aber Nein, das geht nicht, denn: "The GrassVan" ist ein echter Australier, der es gar nicht mag, wenn man ihn in seinem Stolz kränkt oder seine Ehre verletzt. Denn nicht jedes Auto hat so einen schönen Rasen zum Vorzeigen und "The GrassVan" ist sehr stolz darauf...

 

Die Suche nach dem richtigen Namen, scheint am Ende doch immer ganz klar zu sein, aber trotzdem fiel der Groschen erst nach einigen Wochen. Wir waren sehr kreativ in unserem Versuch einen geeigneten Namen für unser Projekt zu finden und hier gibt es einige Beispiele: "Vantastic, Grassy, Vanomenal". Zum Glück waren es alles nur Versuche, denn dieser Name  ist einfach nur perfekt genial:

 

 


The GrassVan Gallery